Ube (ausgesprochen: U-be) ist eine violette Yamswurzel von den Philippinen. Du siehst sie immer öfter: als lila Latte in Cafés, als Eis, in Keksen und auf Social Media. Aber was ist Ube genau, wie schmeckt es und was machst du damit? In diesem Artikel erfährst du es in fünf Minuten.
Ube kurz erklärt
- Was: eine Knolle, botanisch Dioscorea alata, auch violette Yamswurzel genannt.
- Herkunft: die Philippinen, wo Ube seit Generationen fester Bestandteil von Desserts ist.
- Geschmack: sanft, leicht süß und nussig, mit einer vanilleartigen Note.
- Farbe: von Natur aus tief violett, ohne Farbstoff.
- Koffein: keins. Ube ist von Natur aus koffeinfrei.
Woher kommt Ube?
Ube wächst seit Jahrhunderten in Südostasien und ist auf den Philippinen fest mit der Küche verbunden. Das bekannteste Gericht ist Ube Halaya: eine süße, cremige Paste aus gekochter Ube, die Basis für Kuchen, Brötchen und Eis. Bei Feiertagen und Familienfesten gehört Ube einfach dazu.
In den letzten Jahren bekam Ube international Aufmerksamkeit. Bäckereien in New York und Los Angeles legten lila Donuts und Croissants in die Vitrine, und über Social Media kam der Trend nach Europa. Inzwischen findest du Ube auch in immer mehr Cafés in ganz Europa.
Ist Ube dasselbe wie Taro oder lila Süßkartoffel?
Nein. Ube, Taro und lila Süßkartoffel sehen sich ähnlich, sind aber drei verschiedene Pflanzen. Taro ist innen weiß bis hellgrau und schmeckt milder. Die lila Süßkartoffel ist mit der normalen Süßkartoffel verwandt und schmeckt süßer und mehr nach Kartoffel. Ube ist eine Yamswurzel mit tief violettem Inneren und vanilleartigem Geschmack.
Wie schmeckt Ube?
Am besten trifft es: sanft, leicht süß und nussig. Viele schmecken Vanille heraus, und genau deshalb passt Ube so gut zu Milch, Kokos und weißer Schokolade. Ube ist weniger intensiv als Matcha oder Chai. Darum mögen es auch Leute, die keine Fans von bitteren oder würzigen Aromen sind.
Im Ube-Pulver von UBE.25 stecken 99,7 % Ube und 0,3 % natürliche Vanille. Der Hauch Vanille unterstreicht den Geschmack, den Ube von sich aus schon hat.
Warum ist Ube so lila?
Die Farbe steckt von Natur aus in der Knolle. Sie kommt von Anthocyanen: natürlichen Farbstoffen, die du auch von Blaubeeren und Rotkohl kennst. Zugesetzter Farbstoff ist also nicht im Spiel. Mehr dazu liest du in Was steckt in Ube-Pulver?
Wie verwendest du Ube?
Frische Ube bekommst du in Europa kaum. Deshalb nutzen die meisten Ube-Pulver: getrocknete, fein gemahlene Ube, die sich in wenigen Sekunden auflöst. So verwendest du es:
- In Drinks: 2 bis 2,5 g Pulver mit einem Schuss heißem Wasser aufschlagen und Milch dazugeben. So machst du einen Ube Latte oder einen Iced Ube Latte.
- Als Topping: luftigen Ube Cold Foam für deinen Kaffee oder Matcha.
- Beim Backen: unter Teig oder Rührteig mischen, wie bei unseren Ube-Keksen.
- In Desserts: in Cheesecake, Eis oder eine Ube-Limettentarte.
Tipp: Schlag das Pulver immer zuerst in etwas heißem Wasser auf, mit einem Bambusbesen oder Milchaufschäumer. Direkt in kalte Milch gibt Klümpchen.
Selbst probieren?
Mit einem 100-g-Beutel machst du etwa 50 Lattes. Sieh dir das Ube-Pulver von UBE.25 an oder hol dir Inspiration bei allen unseren Ube-Rezepten. Du hast ein Café oder Restaurant? Dann schau bei Ube für die Gastronomie vorbei.
